La Mano Verde – die rohköstliche Oase

La Mano Verde Cover

Vor Kurzem war ich zum ersten Mal im La Mano Verde, dem Rohkost- und Vegan-Hotspot Berlins. Schon seit Langem hatte ich es mir vorgenommen und jetzt endlich realisiert. Und ich kann nur sagen, meine hohen Erwartungen wurden sogar noch übertroffen! Aber alles der Reihe nach.

Was ist das La Mano Verde?

Das La Mano Verde (span. "Die Grüne Hand") ist Berlins erstes 100% veganes Restaurant. Und hier werden sogar einige roh-vegane Kreationen serviert. Und was für welche! Schon beim Anblick der Karte läuft mir das Wasser im Munde zusammen.

Wie ein König

Bereits beim Hereinkommen spürt man die besondere Atmosphäre. Es ist irgendwie anders. Nicht wie ein gewöhnliches Lokal. Die aufmerksame Bedienung eilt sofort herbei und nimmt die Garderobe entgegen. Anschließend werden uns drei Tische vorgestellt, aus denen wir auswählen können. Als wir aber erwähnen, dass wir heute ein Geburtstagskind dabei haben, bietet man uns ohne zu Zögern den besten Tisch von allen an.

Wir nehmen Platz und schon wartet die nächste Überraschung: anstatt einer normalen Speisekarte, wie sie sonst üblich ist, gibt es im La Mano Verde iPads, auf denen man sich durch das Menü klicken kann. Was andere vielleicht als technische Spielerei abtun, finde ich wirklich großartig. Wahrscheinlich, weil es einfach anders ist als gewohnt. Man merkt sofort, hier macht man sich auch über Kleinigkeiten Gedanken und versucht stets, das Erlebnis für den Gast noch weiter zu verbessern.
Während ich noch das schmucke Interieur bewundere, inklusive der offenen Küche - man kann den Experten quasi über die Schulter schauen - wird auch schon die Vorspeise serviert. Das ist das Tolle an der Rohkost: es geht einfach schnell! Kein ewiges Braten und Schmoren.

Die Vorspeise: Sushi Jiro Ono

Seit einiger Zeit feile ich mit meinem Bruder an unserem Rohkost-Sushi-Rezept. Daher freuten wir uns auf dieses Gericht ganz besonders und hofften, einige Ideen mitnehmen zu können. Als Reisersatz dient bei uns eine Masse aus Sonnenblumenkernen und Avocado. Sehr, sehr lecker! Das Einzige, was ich an unserem Rezept aber auszusetzen habe, ist, dass es sehr fetthaltig ist. Es stopft ziemlich. Man isst einige Röllchen und ist schon satt.

Das La Mano Verde hat diesen Makel behoben: der "Reis" besteht aus feingehackten Pastinaken und Blumenkohl. Dadurch ist es wesentlich frischer und leichter. Ein Rezept, das ich unbedingt ausprobieren muss! Als Füllung dienen Tomaten- und Gurkensticks und Avocado. Dazu wird eine herrlich würzige Zedernkerncrème serviert. Knackige Sprossen runden dieses wahrhaft grandiose Geschmackserlebnis ab.

La Mano Verde Sushi

Die Hauptspeise: Garten Lasagne

Der Klassiker schlechthin. Die Lasagne stellt für den Rohkost-Liebhaber eine der höchsten Gaumenfreuden dar. Das La Mano Verde überrascht hier mit einer etwas anderen Variante. In gefühlten 70 Schichten wechseln sich Zucchini- und Paprika-Scheiben mit einer roten Tomatencrème und einer grünen Cashew-Crème ab. Frische Champignonscheiben und ein Nest aus Rucola-Salat bilden das Dach dieses kulinarischen Wolkenkratzers.
Die würzige Schärfe der Lasagne stellt einen tollen Kontrast zur milden, erfrischenden Orangencrème dar. Das Finale bildet ein unscheinbar wirkendes Zucchini-Röllchen, das mit einer wahrhaft deliziösen Paste gefüllt ist. Leider konnte ich nicht herausfinden, woraus sie gemacht ist. Lass es mich doch bitte in den Kommentaren wissen, wenn Du die Lasagne schon probiert hast. ;)

La Mano Verde Lasagne

Die Nachspeise: Pflaume Cheese Cake

Der rohe Käsekuchen erfreut sich ebenfalls in Rohkostkreisen hoher Beliebtheit. Er ist auf Kokos- und Cashew-Basis und schmeckt um Längen besser als herkömmlicher Käsekuchen, so viel ist sicher!
Die Pflaumen-Variante ist für mich neu gewesen, hat mich aber sofort überzeugt. Sie passt hervorragend zu den Walnüssen, aus denen der Boden gemacht ist. Dazu gab es eine Pflaumensauce und einige Beerenfrüchte. Ein toller Abschluss eines wirklich fürstlichen Mahls!

La Mano Verde Cheesecake_2

Wo finde ich das La Mano Verde?
Es ist in der Berliner City West im Kempinski Plaza gelegen. In unmittelbarer Nähe befindet sich der Kurfürstendamm, eine der exquisitesten Adressen Berlins. Die genau Anschrift erfährst Du hier.

Was kostet Dich der Spaß?
Zugegeben, ein Besuch im La Mano Verde ist nicht ganz billig. Aber das ist ja verständlich, denn es wird ausschließlich mit frischen, naturbelassenen Zutaten gearbeitet. Vor- und Nachspeisen liegen um die 10 € und Hauptgerichte bei ca. 20 €. Aber es lohnt sich, das kann ich Dir sagen. Von der gesammelten Inspiration wirst Du noch Wochen später profitieren können.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass mein Ausflug in die Welt des La Mano Verde ein voller Erfolg war. Jeder Rohkostbegeisterte, der nach Berlin kommt, sollte sich das nicht entgehen lassen! Wenn Du jetzt neugierig geworden bist, schau mal auf der Webseite des La Mano Verde vorbei.

Und jetzt bist Du dran: wie hat Dir das La Mano Verde gefallen? Was ist Dein Lieblings-Rohkost-Hotspot in Deiner Stadt? Lass einen Kommentar da und erzähl uns davon!

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Robert

© Cover: Oliver Schirmer

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Oh, das La Mano Verde war eine der besten Restaurant-Erfahrungen, die ich machten durfte. Würde man mir täglich solche rohveganen Leckereien hinstellen, dann wäre ich auch durchaus bereit sechs Tage in der Woche Rohkost zu essen. Einen Tag in der Woche würde es dann aber doch sicherlich Street Food geben. I’m addicted.
Viele Grüße & ich hab’ mich sehr gefreut, Dich am Wochenende beim VeganCamp erlebt zu haben.
Lena

Oh ja, das La Mano Verde ist ein echtes Highlight! Nur leider nicht ganz so Geldbeutelschonend – sonst wäre ich da definitiv öfter! :)
PS: Dein Blog ist super, Lena!

Wer von Werktags zwischen 12:30 und 15:30 im La Mano Verde isst, kann vom Mittagstisch profitieren. Für 15,50€ gibt es Vorspeise, Hauptgang und Nachtisch.
Geniales Preis-Leistungsverhältnis!
Liebe Grüße,
Lucas